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PASCH-Alumni im Porträt: Vanessa Madjoukouo

Ich heiße Vanessa Madjoukouo und komme aus Kamerun. Die PASCH-Initiative hat mir durch ihre vielfaltigen Projekte die Gelegenheit gegeben, meine Talente zu entdecken und zu entwickeln.

Ich bin 1994 geboren und habe die PASCH-Schule Lycée Bilingue de Bafoussam in Kamerun besucht. Dort habe ich fünf Jahre lang Deutsch gelernt und an vielen PASCH-Projekten teilgenommen.

Viele interessante PASCH-Projekte

Im Jahr 2010 habe ich einen PASCH-Wettbewerb zur Fußballweltmeisterschaft gewonnen. Der Preis war eine zweiwöchige Reise nach Südafrika während der Weltmeisterschaft. 2011 habe ich mit meiner Gruppe beim Projekt „Frauen am Ball“ den dritten Platz in Afrika südlich der Sahara gewonnen. Im gleichen Jahr war ich beim PASCH-Sommerkurs im Bielefeld. Nach meinem Schulabschluss habe ich angefangen, am Goethe-Institut Kamerun erst als Praktikantin und später als Mitarbeiterin zu arbeiten.

2013 habe ich zwei Mal für die PASCH-Initiative als Betreuerin gearbeitet: beim PASCH-Ostercamp in Süd-Kamerun und beim PASCH-Tag im Lycée de Biyem-Assi. Ich habe auch eine Zeitung für das Ostercamp gemacht und auf der PASCH-Website stehen einige Artikel, die ich verfasst habe.

Im April 2014 war ich wieder Betreuerin beim PASCH-Ostercamp und habe auch das Ostercamp-Magazin produziert. Im Dezember habe ich mit einer anderen ehemaligen PASCH-Schülerin ein Heft über die verschiedenen PASCH-Aktivitäten in Kamerun von 2012 bis 2014 zusammengestellt. Seit 2012 veröffentliche ich Artikel über PASCH-Aktivitäten in Kamerun auf PASCH-net und momentan habe die Absicht, mit dem Goethe-Institut Kamerun ein Blog auf PASCH-Global über Kamerun und Gabun zu erstellen.

Das Besondere an der PASCH-Initiative

Durch die vielen PASCH-Projekte habe ich viel über die deutsche Sprache, Kultur und Landeskunde erfahren. Das hat mir ganz besonders an der PASCH-Initiative gefallen. Ich erfahre gern Neues über andere Kulturen, und die PASCH-Initiative hat mir diese Möglichkeit gegeben, auch durch meine Reisen nach Deutschland und Südafrika. Besonders gern erinnere ich mich an das Filmprojekt beim Sommerkurs in Bielefeld. Dort habe ich von den Betreuerinnen und Betreuern gelernt, wie man Filme dreht und herstellt. Das war sehr spannend. Außerdem habe ich viele andere PASCH-Schülerinnen und -Schüler kennengelernt. Mit Freunden aus Spanien, Kanada, Irland und mit einer Freundin und Kommilitonin aus Kamerun bin ich immer noch in Kontakt.

Studieren in Kamerun und Deutschland

Ich habe drei Jahre lang an der Universität Yaoundé in Kamerun Germanistik mit dem Schwerpunkt Landeskunde studiert und mit dem Bachelor abgeschlossen. Dabei hat die deutsche Sprache natürlich eine wichtige Rolle gespielt. Mit ihr habe ich eine ganz andere Kultur entdeckt. Das hat mich immer fasziniert. Meinen Master möchte ich gern in Deutschland im Bereich Internationale Beziehungen machen und mich mit den Beziehungen zwischen Deutschland und Afrika beziehungsweise Kamerun beschäftigen. Abschließen würde ich das Studium gern mit einer Masterarbeit zum Thema Bildung, Kultur oder Geopolitik.

In zehn Jahren sehe ich mich aber wieder in Kamerun. Dann würde ich gern in der internationalen Zusammenarbeit arbeiten, vielleicht in im Bereich Kultur, Bildung, Klimawandel oder Entwicklung.

Vielen Dank an die PASCH-Initiative

Durch die PASCH-Initiative konnte ich nicht nur meine Talente entdecken und entwickeln, ich habe durch den Austausch mit anderen kamerunischen Schülern und durch die Kulturveranstaltungen am Goethe-Institut auch die Kultur Kameruns entdeckt. Zurzeit schreibe ich regelmäßig Reportagen und Artikel über die PASCH-Aktivitäten in Kamerun für PASCH-net und arbeite am Goethe-Institut am PASCH-Programm mit. Ich arbeite immer eigenständiger, lerne viel und erfahre auch zahlreiche Dinge durch die PASCH-Initiative. Dafür bedanke ich mich sehr bei den Gründern der Initiative.

Links zum Thema

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