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PASCH-Alumni im Porträt: Hiroyasu Yoshino

Ich heiße Hiroyasu Yoshino, bin 1993 geboren und lerne seit 2009 Deutsch. In Japan, meinem Heimatland, habe ich die Dokkyo Mittel- und Oberschule in Tokyo besucht. In meiner Schulzeit habe ich den Spaß an Sprachen entdeckt und jetzt studiere ich an der Uni Linguistik.

Deutsch lernen in Schwarzwald

Während meiner Schulzeit habe ich zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus vielen verschiedenen Ländern an einem Jugendsprachkurs im Internat Birklehof im Schwarzwald teilgenommen. Das hat mir viel Spaß gemacht!

Im Birklehof habe ich Schüler aus China, Kenia, Israel, Sri Lanka und Aserbaidschan kennengelernt. Mit einem Mädchen aus Usbekistan habe ich noch immer Kontakt. Wir schreiben uns nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Russisch und Usbekisch.

Beim Kulturabend konnte ich viele Lieder und Tänze aus anderen Ländern kennenlernen. Und es gab an dem Abend viele Speisen, die ich noch nie gegessen hatte. Durch den Jugendkurs habe ich die Vielfalt der Welt hautnah erlebt.

Es war ein unvergesslicher Moment meines Deutschlandaufenthaltes, dass Schülerinnen und Schüler, die aus aller Welt zusammenkamen, jeden Tag fröhlich zusammen spielten. Bei den PASCH-Aktivitäten fiel mir auf, dass wir Japaner immer pünktlich waren und wir uns oft zurückhalten.

Die PASCH-Projekte haben uns viele Gelegenheiten gegeben, in verschiedenen Situationen tatsächlich Deutsch zu sprechen. Weil wir während des Englischunterrichts in Japan nicht sehr oft Englisch mit englischsprachigen Ausländern sprechen können, hat mich diese Erfahrung beeindruckt und zugleich hat sie mir Spaß gemacht.

Linguistik an der Uni

Jetzt studiere ich an der Universität Linguistik und lerne weiterhin Deutsch. Deutsch ist zu meiner wichtigsten Fremdsprache geworden und für mich unerlässlich, um an der Uni zu studieren.

Als weitere Fremdsprache lerne ich Russisch. Der Vergleich zwischen der russischen und deutschen Sprache ist interessant. Ich bin mit meiner gegenwärtigen Situation sehr zufrieden.

Zukunftspläne

Nach dem Studium möchte ich als Fremdsprachenkorrespondent in einer Firma oder einer internationalen Organisation anfangen. In zehn Jahren würde ich gern hier in Japan als Übersetzer oder Dolmetscher arbeiten.

Dank der PASCH-Projekte habe ich den Spaß an Sprachen und der Vielfalt der Welt gefunden. Jetzt nimmt die Linguistik den wichtigsten Anteil in meinem Universitätsleben ein. Ich glaube, dass die PASCH-Initiative nicht nur Deutschland Vorteile bringen wird, sondern auch für die heutige internationale Gesellschaft sehr neu und wunderbar ist.

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