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PASCH-Alumni im Porträt: Zohirbek Akramhonov


Ich heiße Zohirbek Akramhonov und bin in Andijan in Usbekistan geboren. Meine Erlebnisse mit der PASCH-Initiative, zum Beispiel die Teilnahme am Schülerzeitungskurs in Deutschland, werde ich nie vergessen.

2006 habe ich angefangen, Deutsch zu lernen: an einer DSD-Schule in Fergana. Ein Glücksfall für mich: Das Lyzeum Yormozor, das ich nach der DSD-Schule besuchte, war auch eine PASCH-Schule, vom Goethe-Institut Taschkent betreut.

Mit der PASCH-Initiative habe ich viel erlebt: Ich habe einen Jugendkurs besucht, an vielen Werkstätten und weiteren Projekten teilgenommen. Besonders gern erinnere ich mich an den zweiwöchigen Schülerzeitungskurs in der niedersächsischen Kleinstadt Dassel, an dem ich als Stipendiat teilnehmen konnte. Durch die Teilnahme an diesem Kurs konnte ich meine Kenntnisse im Bereich Journalismus verbessern.

Die Arbeit an Schülerzeitungen ist eine spannende Erfahrung. Schon als Schüler hatte ich großes Interesse an der kleinen Presse. Vielleicht brachten wir deswegen an meiner ehemaligen DSD-Schule die Schülerzeitschrift TschinarenBlatt heraus. Sie ist die allererste deutschsprachige Schülerzeitschrift Zentralasiens. Als ich später auf das PASCH-Lyzeums Yormozor gegangen bin, arbeitete ich weiter daran mit.

Nach einiger Zeit begann ich aber, mich für Online-Zeitungen zu interessieren. Darum habe ich Anfang November 2012 an einem Workshop zum Thema Online-Schülerzeitung im Goethe-Institut Taschkent teilgenommen. Dank dieses Workshops haben wir – etwa 20 Schülerinnen und Schüler der usbekischen PASCH-Schulen – gelernt, wie man eine Online-Schülerzeitung macht. Am Ende des Workshops gelang es uns, die erste Online-Schülerzeitung Zentralasiens zu gründen. Die Artikel der Redaktion „PASCH mit Sonne“ kann man auf PASCH-Global lesen.

Während des Schülerzeitungsworkshops habe ich viele Schülerinnen und Schüler aus anderen PASCH-Schulen gelernt. Dank der PASCH-Initiative habe ich neue Freunde gewonnen, aber nicht nur in Usbekistan, sondern auch in anderen Ländern der Welt. Mit den meisten Teilnehmern des Sommerkurses bin ich immer noch in Kontakt.

Alle Projekte der PASCH-Initiative finde ich toll! Mit ihrer Hilfe kann man mal etwas anderes, etwas außerhalb des normalen Deutschunterrichts, machen. Dank PASCH habe ich erfahren, dass viele usbekische Jugendliche großes Interesse an der deutschen Sprache haben.

Auch ich bin einer von diesen Leuten, die Deutsch lieben. Aus diesem Grund studiere ich derzeit Germanistik an der Nationalen Universität Usbekistans. Das Studium macht mir wirklich Spaß! Da wir einen deutschen Lektor haben, verbessern wir Tag für Tag unser Deutsch. Vor Kurzem habe ich die nationale Olympiade im Fach „Deutsche Sprache und Literatur“ gewonnen und im August fahre ich nach Hamburg, um einen Sprachkurs zu besuchen!

Mein Traumberuf ist Sportmanager. Daher habe ich vor, nach dem Abschluss meiner Ausbildung in Taschkent nach Deutschland zu fahren und dort Fußballmanagement zu studieren. Dabei werden mir meine Deutschkenntnisse mit Sicherheit helfen!

In zehn Jahren sehe ich mich als Manager einer weltbekannten Fußballmannschaft. Ja, es wird schwer, aber wer will, der kann! Und ich werde auch in Zukunft Artikel für meine deutschsprachige Schülerzeitung an meiner Universität schreiben.

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