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PASCH-Alumni im Porträt: Jun Shinoda


Ich heiße Jun Shinoda und ich bin 1993 geboren. Seit fünf Jahren lerne ich Deutsch. Meine Schule war die Waseda Universitätsoberschule. Sie liegt in Tokio.

Mit der PASCH-Initiative habe ich viel erlebt, zum Beispiel am Jugendkurs in Birklehof und am internationalen Deutschcamp in Gotenba teilgenommen. Bei einer Firmen-Schnitzeljagd habe ich verschiedene Unternehmen wie Merck und Volkswagen kennengelernt – und auch das Goethe-Institut besucht. Zweimal war ich Moderator bei einem Projekt namens Lebensart.

Deutschland erleben

Der Jugendkurs hat mir am besten gefallen, weil ich das Leben in Deutschland erleben konnte. Natürlich konnte ich intensiv Deutsch lernen, aber ich konnte auch Städte besichtigen und dort essen und einkaufen. Es war auch ein gutes Erlebnis, zusammen mit Deutschlernern aus der ganzen Welt gemeinsam zu lernen. Wir sind Freunde geworden.

Die anderen Projekte haben mir gefallen, weil ich viele Dinge gelernt habe, die man im normalen Unterricht nicht lernen kann.

Ich habe dabei auch viele Schülerinnen und Schüler von anderen PASCH-Schulen kennengelernt. Sie kommen aus Sri Lanka, Korea, China, Frankreich, Belgien und weiteren Ländern. Über soziale Netzwerke sind wir immer noch in Kontakt.

Dank PASCH habe ich gelernt, dass es in Japan mehr Menschen gibt, die Verbindungen mit Deutschland haben, als ich dachte. Japan und Deutschland haben immer noch eine feste Beziehung. Und ich habe bemerkt, dass die traditionelle japanische Kultur für Menschen aus dem Ausland neu und attraktiv sein kann.

Viele neue Chancen

Leider nützt die deutsche Sprache mir zurzeit in meinem Studium nicht, aber sie ist in meinem Leben sehr wichtig. Sie hat mir viele neue Chancen eröffnet. Zum Beispiel helfe ich diesen Sommer meinem Vater bei seiner Arbeit als Dolmetscher in Deutschland.

Jetzt studiere ich Architektur an der Waseda Universität in Tokio. Zurzeit beschäftigen wir uns fast nur mit Design, aber ab nächstem Jahr können wir viele andere Fächer studieren, zum Beispiel Strukturelle Mechanik. Die Aufgaben sind sehr hart, aber das Studium ist sehr interessant für mich. Ein Problem ist, dass es nicht so viele Deutschkurse gibt – es wäre besser, wenn die Uni mehr Deutschkurse anbieten würde.

Im Moment habe ich vor, im Masterprogramm weiter zu studieren. Aber danach habe ich noch keinen festen Plan.

Mein Traum für die Zukunft

Wie stelle ich mir mein Leben in zehn Jahren vor? Ich wünsche mir, als Ingenieur zu arbeiten. Nächstes Jahr müssen wir wählen, welches bestimmte Fachgebiet wir studieren. Wahrscheinlich wähle ich Umwelttechnik, deshalb studiere ich vielleicht in der Zukunft in Deutschland. Es wäre schön, wenn ich nach dem Studium im Ausland arbeiten könnte. PASCH war ein großer Teil meines Oberschullebens. Ich hoffe, dass die PASCH-Initiative ihre Tätigkeit immer aktiv fortsetzt.

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